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Termine

Wem gehört die Bühne?

Eine futuristische Gesprächsrunde

 

Samstag, 24.5., 13 Uhr, Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus Mitte

Wer darf in Zukunft auf die Bühne? Personen, die etwas Wichtiges zu sagen haben? Diejenigen, die am meisten Zuschauer anziehen? Oder irgendwann nur noch Roboter und Unterhaltungsandroiden?

Turbo Pascal diskutiert mit den Gästen über das Theater der Zukunft.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/home/erstes_buergerbuehnen_festival_2014/

 

 

Bürgersitzung

im Rahmen von “Urban Species. Artenvielfalt in der Stadt.” Kulturtag zur Sonderausstellung DAS NEUE DEUTSCHLAND.

 

Sonntag, 25.5., 14 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Turbo Pascal läft ein, sich gemeinsam über das Zusammenleben in einer von unterschiedlichen Kulturen geprägten Stadt auszutauschen. Bürger_innen verschiedener Herkunft werden in Abstimmungen im großen Plenum und in kleineren Tischgesprächen Stimmungsbilder erheben, Gründe für das Auswandern aus Deutschland sammeln und gemeinsam neue Wörter entwickeln, mit denen wir anders über Migration sprechen könnten: Sollte nicht statt Integration in Zukunft von InteRgratiÖn die Rede sein?

Von und mit: Frank Oberhäußer, Luis Pfeiffer, Maike Piechot, Margret Schütz
Soundinstalltion: Sebastian Schlemminger

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

http://dhmd.de/index.php?id=2284

 

 

Leben und Arbeiten – Ein Arbeitstitel

von Turbo Pascal und Theater Freiburg

LA

Wir handeln und verhandeln immer etwas – mit Arbeitgebern, mit Lebens- und Geschäftspartnern, mit Barkeepern, Yogalehrern, Kreditinstituten, Politikern, Haustieren oder mit einer ganzen Generation. In unserer Arbeits- und Lebenswelt sind wir eingewoben in ein Geflecht aus Vertragsbeziehungen. Die Arbeit isst das Leben auf, gleichzeitig sind viele stolz auf ihre 40, 50, 60 Stunden-Woche. Gerät eine Gesellschaft in Bewegung, wandelt sich auch der Arbeitsbegriff, alte Verträge werden aufgekündigt, neue verhandelt, vereinbart oder verweigert. Wir wollen an diesem Abend mit dem Publikum mögliche Vereinbarungen für eine gemeinsame Zukunft spinnen: Wir vergrößern das Kleingedruckte, sprechen innere Kündigungen aus, schaffen uns den Arbeitsplatz, der wie für uns geschaffen ist, finden heraus, was wir eigentlich tun wollen und stimmen ab, wann die Muße und der Feierabend beginnt – und was nicht zur Verhandlung steht!

Einblicke in den Proben- und Arbeitsprozess im Blog des Theater Freiburg: http://www.theater.freiburg.de/blog/?p=13057

Von und mit: Kathrin Feldhaus, Bettina Grahs, Friedrich Greiling, Janina Janke, Mathias Lodd, Josef Mackert, Veit Merkle, Frank Oberhäußer, Katharina Parpart, Luis Pfeiffer, Eva Plischke, Joshua Schneider, Johannes Storch, Martin Weigel

Dieses Projekt des Theaterkollektivs Turbo Pascal mit Ensemblemitgliedern des Theater Freiburg ist der Höhepunkt  einer zweijährigen Kooperation und zugleich der Beginn gemeinsamer Stückentwicklungen zu zukünftigen  gesellschaftlichen Herausforderungen.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

In Kooperation mit dem E-Werk Freiburg

Premiere: Do. 27.3.14, 20 Uhr, Kleines Haus Weitere Vorstellungen: Fr. 28.3., Sa. 29.3., So. 30.3.14, 20 Uhr, Kleines Haus Do. 10.4., Fr. 11.4., Sa. 12.4., 20 Uhr, E-Werk

Premiere am 29.01.14 Weissagungen im HAU 3

Weissagungen seite 2in1

Einladung zum Tag der offenen Zukunft

am 24.11.14

“Turbo Pascal hat sich im Rahmen der Doppelpass-Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg mit Mitarbeiter_innen aller Abteilungen auf die Suche nach dem Stadttheater der Zukunft gemacht. Am Sonntag, den 24. November, werden wir mit allen Beteiligten aus Kunst, Technik und Verwaltung einen Tag der offenen Zukunft veranstalten.

Dazu möchten wir auch diejenigen gerne einladen, die neben den Mitarbeitern das Theater prägen: Zuschauer, Theaterfreunde, Angehörige, Kritiker und viele andere. Weitere Informationen zur Anmeldung finden sie hier: http://www.theater.freiburg.de/index/TheaterFreiburg/Monatsspielplan.html?SpId=54251

Programm:

16 Uhr: „100% Theater Freiburg“ mit Mitarbeitern und Zuschauern / auf der Großen Bühne
ab 18 Uhr: Rundgänge, Performances, Installationen / im ganzen Haus
ab 20 Uhr: Diskussionen, Essen & Trinken / auf der Großen Bühne
Treffpunkt: Bühneneingang
Gefördert im Fonds Doppelpass der

ksb_sw

siehe: http://www.theater.freiburg.de/index/TheaterFreiburg/Monatsspielplan.html?SpId=54251

Gastspiele TURBO PASCAL @ THEATER FREIBURG

 

Wir werden wieder wer gewesen sein

WIR_WERDEN_WIEDER

Donnerstag 19. September //20 Uhr // Sonntag 22. September //16 Uhr // Winterer-Foyer

eine gesellige Runde mit TURBO PASCAL

Samstag 22.06.13 //20 Uhr// Gutleutmatten, Haslach

Ich bin nicht wirklich die Gefahr  

Dienstag 09.07.13, Mittwoch 10.07.13   // 20  Uhr//   Kleines Haus

ZWEI- eine Ritualschlacht

 Donnerstag 11.07.13, Freitag 12.07.13 //20 Uhr//  Kleines Haus

ROBOTERTRÄUME   Aufführungen// Gastspiel // Workshop

Samstag, 25.05.13// 20.00 Uhr //  studiobühne köln // Festival Theaterszene Europa 2013

siehe:  http://www.studiobuehne.uni-koeln.de/index.php?id=10361

HANG  OUT

Yinzer Spielen meets Turbo Pascal

Wir haben unsere Kooperation mit der amerikanischen Performance Gruppe Yinzer Spielen angefangen: Proben über Skype + Google Hangout,  amerikanische Traumtagebücher, Maps, Zeitverschiebungen, verpasste Termine… Am 27.-29. Mai ist es soweit, die Yinzers landen in Berlin, um mit uns auf dem Tempelhofer Flugfeld zu grillen. Herzlich willkommen ! siehe: http://yinzerspielen.org/art-trash-or-oracle/ siehe:  to hang out [coll.]      -        herumhängen [ugs.] | hing herum, herumgehangen | http://dict.leo.org/ende/index_de.html#/search=hang%20out&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on

Wem gehört die Bühne?

Eine futuristische Gesprächsrunde

Samstag, 24.5., 13 Uhr, Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus Mitte

Wer darf in Zukunft auf die Bühne? Personen, die etwas Wichtiges zu sagen haben? Diejenigen, die am meisten Zuschauer anziehen? Oder irgendwann nur noch Roboter und Unterhaltungsandroiden?

Turbo Pascal diskutiert mit den Gästen über das Theater der Zukunft.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/home/erstes_buergerbuehnen_festival_2014/

Bürgersitzung

im Rahmen von “Urban Species. Artenvielfalt in der Stadt.” Kulturtag zur Sonderausstellung DAS NEUE DEUTSCHLAND.

Sonntag, 25.5., 14 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Turbo Pascal läft ein, sich gemeinsam über das Zusammenleben in einer von unterschiedlichen Kulturen geprägten Stadt auszutauschen. Bürger_innen verschiedener Herkunft werden in Abstimmungen im großen Plenum und in kleineren Tischgesprächen Stimmungsbilder erheben, Gründe für das Auswandern aus Deutschland sammeln und gemeinsam neue Wörter entwickeln, mit denen wir anders über Migration sprechen könnten: Sollte nicht statt Integration in Zukunft von InteRgratiÖn die Rede sein?

Von und mit: Frank Oberhäußer, Luis Pfeiffer, Maike Piechot, Margret Schütz
Soundinstalltion: Sebastian Schlemminger


Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung



http://dhmd.de/index.php?id=2284

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Turbo Pascal @ Theater Freiburg

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Wir haben in den letzten Wochen mit 190 Mitarbeitern des Theater Freiburgs Frühstückstreffen veranstaltet, dabei Butterbrezeln gegessen und Befragungen und Abstimmungen über die Zukunft des Stadttheaters geführt. Jetzt sind aus den gesammelten Themen  8 Arbeits/Künstlergruppen aus gemischten Abteilungen entstanden, die sich bis Ende November spontan oder unter unserer Anleitung zusammenfinden

Was haben wir in der Zeit gelernt ?
Ich habe gelernt…

…mir Gesichter zu merken…dass die Zone zwischen zwei Schreibtischen die Grauzone ist…dass einige Leute als Ausgleich gerne im Chor singen würden…dass man nicht nervt, wenn man bei anderen in der Abteilung vorbeischaut..andere anzublicken…dass ich anders wirke als ich mich fühle…dass man in drei Minuten viel erfahren kann, wenn man sich Mühe gibt…das man die anderen Leute oft aufgrund ihrer Position im Haus beurteilt…dass es der Technik genauso geht, dass man Freizeit & Sport schlecht planen kann…das einige ganz gerne wandern gehen…wie man Musicals mit 10 bis 16-jährigen Mädchen macht…wie man eine 6 mal 2 Meter Wand trägt…dass es schwierig ist, die Handhaltung für das Perückenknüpfen zu lernen…mich gut zu verkaufen…wie man ein schnelles Nudelgericht von Mutter kocht…Das 5 mal 5 Tibeter am morgen den Rücken eines Technikers stärken können…dass man in 5 Minuten Dinge beibringen kann, die man eigentlich gar nicht können dürfte, wie z.B. LKW fahren…dass schweißen nicht so schwer ist wie man denkt…dass im Musiktheater die Musik für sich stehen soll…wie man auf dem PC mit Fruityloops loops baut…wie man eine Internetfreigabe auf einem Smartphone macht…dass man die Kanalisation einer Stadt verkaufen kann, wenn die Stadt pleite ist…dass in Japan Walfleisch viel zu teuer ist…dass man Azubis auch in andere Abteilungen schicken sollte…das es Mitarbeiter gibt die ihren Platz bewusst nicht persönlich einrichten…dass viele das Bedürfnis nach einem Ausgleich zwischen geistiger und körperlicher Arbeit haben…dass es bei manchen Leuten das Bedürfnis gibt, die Arbeit nicht mit nach Hause zu tragen…dass man sich sieht aber nicht kennt…dass die junge Generation schnell weg ist, wenn es ihnen die Arbeit keinen Spass mehr bereitet…dass eine Minute Gespäch eine Stunde Arbeit verhindern kann…dass einige denken sie wären Gott…wie man Mittagsschlaf macht…wie man e-mail Probleme und Missverständisse löst, in dem man einfach alle mails löscht…dass der Personalberater darauf achtet dass die Theaterleitung nicht etwas ankündigt was sie nachher nicht einhält…das man in 3 Minuten eine Butterbrezel aufessen kann…wie man Gruß- Karten für Menschen gestaltet…wie man Brownies für Zuckerkranke bäckt…dass vor 10 Jahren alles besser war…dass es früher keinen Nachtabbau gab…dass es einen Kantinen Ausschuss gibt…dass die Intendanz am Mitarbeiter Projekt teilnehmen wird…wie man ein Lager aufräumt in dem man alles auf Rollen packt…wie man ein Bücherregal baut…dass es fast jedes Requisit zweimal gibt…wie man einen Freundeskreis pflegt… wie man ein guter Motorrad- Beifahrer wird…dass ich noch ein bißchen üben muss…dass wir in den Endprobenwochen gar nicht mehr hallo sagen, weil wir uns eben erst Tschüss gesagt haben…dass man auch nach 3 Jahren am Haus noch nicht viele Namen kennt…dass wenn einer sagt ich bin der Boss, dann läuft alles nur mit Handbremse…dass bestimmte Leute mal an die Front gehen müssen…dass Martin Rütter in der Rothausarena richtig gute Hunde- Erziehungskurse gibt…wenn man sich besser schminkt, merken die Leute auch das man aus der Abteilung -Maske kommt…dass der Zuschauer Kunde ist, der Zeug sehen will…dass nach der Premiere vor der Premiere ist…dass es schön ist wenn man die Zeit hat sich mit Leuten aus anderen Abteilungen zu treffen…dass die Tür eine Schwelle ist…dass wenn man in den Dienstplan schaut, steht da krank, krank, krank…dass man mit guter Laune die Welt retten kann…dass neue Mitarbeiter vorgestellt werden sollten…dass es in Japan am Theater Schreiboxen gibt für Kinder, damit alle anderen in Ruhe Theater gucken können…dass Zufriedenheit relativ ist…dass die Werte die nach außen kommuniziert werden, innen nicht unbedingt gelebt werden…dass wenn man von außen auf die deutsche Theaterlandschaft guckt, es eine hohe Dichte und Sicherheit und Stabilität gibt, dass Informationen nicht immer ankommen…dass der Lappen hochgehen muss, egal was…dass man nicht immer von der Vergangenheit ausgehen kann, um in die Zukunft zu blicken…Ich habe nix gelernt.

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Drei Tage aus dem Leben eines Fahrstuhls im Stadttheater.  Frage an die Fahrstuhlfahrer: “Was ist deine nächste Tätigkeit wenn du den Fahrstuhl verlässt ?”

Doppelpass Förderung

Das Performancekollektiv Turbo Pascal entert das Theater Freiburg! Gefördert im Fonds DOPPELPASS der Kulturstiftung des Bundes werden das Stadttheater in Freiburg und Turbo Pascal Partner für zwei Jahre.

Gefördert im Fonds Doppelpass der:

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