Termine
Gastspiele TURBO PASCAL @ THEATER FREIBURG
eine gesellige Runde mit TURBO PASCAL
Samstag 22.06.13 //20 Uhr// Gutleutmatten, Haslach
Ich bin nicht wirklich die Gefahr
Dienstag 09.07.13, Mittwoch 10.07.13 // 20 Uhr// Kleines Haus
ZWEI- eine Ritualschlacht
Donnerstag 11.07.13, Freitag 12.07.13 //20 Uhr// Kleines Haus
ROBOTERTRÄUME Aufführungen// Gastspiel // Workshop

Samstag, 25.05.13// 20.00 Uhr // studiobühne köln // Festival Theaterszene Europa 2013
siehe:
http://www.studiobuehne.uni-koeln.de/index.php?id=10361
HANG OUT
Yinzer Spielen meets Turbo Pascal

Wir haben unsere Kooperation mit der amerikanischen Performance Gruppe Yinzer Spielen angefangen: Proben über Skype + Google Hangout, amerikanische Traumtagebücher, Maps, Zeitverschiebungen, verpasste Termine… Am 27.-29. Mai ist es soweit, die Yinzers landen in Berlin, um mit uns auf dem Tempelhofer Flugfeld zu grillen. Herzlich willkommen !
siehe: http://yinzerspielen.org/art-trash-or-oracle/
siehe: to hang out [coll.] - herumhängen [ugs.] | hing herum, herumgehangen |
http://dict.leo.org/ende/index_de.html#/search=hang%20out&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on
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Turbo Pascal @ Theater Freiburg

Wir haben in den letzten Wochen mit 190 Mitarbeitern des Theater Freiburgs Frühstückstreffen veranstaltet, dabei Butterbrezeln gegessen und Befragungen und Abstimmungen über die Zukunft des Stadttheaters geführt. Jetzt sind aus den gesammelten Themen 8 Arbeits/Künstlergruppen aus gemischten Abteilungen entstanden, die sich bis Ende November spontan oder unter unserer Anleitung zusammenfinden
Was haben wir in der Zeit gelernt ?
Ich habe gelernt…
…mir Gesichter zu merken…dass die Zone zwischen zwei Schreibtischen die Grauzone ist…dass einige Leute als Ausgleich gerne im Chor singen würden…dass man nicht nervt, wenn man bei anderen in der Abteilung vorbeischaut..andere anzublicken…dass ich anders wirke als ich mich fühle…dass man in drei Minuten viel erfahren kann, wenn man sich Mühe gibt…das man die anderen Leute oft aufgrund ihrer Position im Haus beurteilt…dass es der Technik genauso geht, dass man Freizeit & Sport schlecht planen kann…das einige ganz gerne wandern gehen…wie man Musicals mit 10 bis 16-jährigen Mädchen macht…wie man eine 6 mal 2 Meter Wand trägt…dass es schwierig ist, die Handhaltung für das Perückenknüpfen zu lernen…mich gut zu verkaufen…wie man ein schnelles Nudelgericht von Mutter kocht…Das 5 mal 5 Tibeter am morgen den Rücken eines Technikers stärken können…dass man in 5 Minuten Dinge beibringen kann, die man eigentlich gar nicht können dürfte, wie z.B. LKW fahren…dass schweißen nicht so schwer ist wie man denkt…dass im Musiktheater die Musik für sich stehen soll…wie man auf dem PC mit Fruityloops loops baut…wie man eine Internetfreigabe auf einem Smartphone macht…dass man die Kanalisation einer Stadt verkaufen kann, wenn die Stadt pleite ist…dass in Japan Walfleisch viel zu teuer ist…dass man Azubis auch in andere Abteilungen schicken sollte…das es Mitarbeiter gibt die ihren Platz bewusst nicht persönlich einrichten…dass viele das Bedürfnis nach einem Ausgleich zwischen geistiger und körperlicher Arbeit haben…dass es bei manchen Leuten das Bedürfnis gibt, die Arbeit nicht mit nach Hause zu tragen…dass man sich sieht aber nicht kennt…dass die junge Generation schnell weg ist, wenn es ihnen die Arbeit keinen Spass mehr bereitet…dass eine Minute Gespäch eine Stunde Arbeit verhindern kann…dass einige denken sie wären Gott…wie man Mittagsschlaf macht…wie man e-mail Probleme und Missverständisse löst, in dem man einfach alle mails löscht…dass der Personalberater darauf achtet dass die Theaterleitung nicht etwas ankündigt was sie nachher nicht einhält…das man in 3 Minuten eine Butterbrezel aufessen kann…wie man Gruß- Karten für Menschen gestaltet…wie man Brownies für Zuckerkranke bäckt…dass vor 10 Jahren alles besser war…dass es früher keinen Nachtabbau gab…dass es einen Kantinen Ausschuss gibt…dass die Intendanz am Mitarbeiter Projekt teilnehmen wird…wie man ein Lager aufräumt in dem man alles auf Rollen packt…wie man ein Bücherregal baut…dass es fast jedes Requisit zweimal gibt…wie man einen Freundeskreis pflegt… wie man ein guter Motorrad- Beifahrer wird…dass ich noch ein bißchen üben muss…dass wir in den Endprobenwochen gar nicht mehr hallo sagen, weil wir uns eben erst Tschüss gesagt haben…dass man auch nach 3 Jahren am Haus noch nicht viele Namen kennt…dass wenn einer sagt ich bin der Boss, dann läuft alles nur mit Handbremse…dass bestimmte Leute mal an die Front gehen müssen…dass Martin Rütter in der Rothausarena richtig gute Hunde- Erziehungskurse gibt…wenn man sich besser schminkt, merken die Leute auch das man aus der Abteilung -Maske kommt…dass der Zuschauer Kunde ist, der Zeug sehen will…dass nach der Premiere vor der Premiere ist…dass es schön ist wenn man die Zeit hat sich mit Leuten aus anderen Abteilungen zu treffen…dass die Tür eine Schwelle ist…dass wenn man in den Dienstplan schaut, steht da krank, krank, krank…dass man mit guter Laune die Welt retten kann…dass neue Mitarbeiter vorgestellt werden sollten…dass es in Japan am Theater Schreiboxen gibt für Kinder, damit alle anderen in Ruhe Theater gucken können…dass Zufriedenheit relativ ist…dass die Werte die nach außen kommuniziert werden, innen nicht unbedingt gelebt werden…dass wenn man von außen auf die deutsche Theaterlandschaft guckt, es eine hohe Dichte und Sicherheit und Stabilität gibt, dass Informationen nicht immer ankommen…dass der Lappen hochgehen muss, egal was…dass man nicht immer von der Vergangenheit ausgehen kann, um in die Zukunft zu blicken…Ich habe nix gelernt.
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Drei Tage aus dem Leben eines Fahrstuhls im Stadttheater. Frage an die Fahrstuhlfahrer: “Was ist deine nächste Tätigkeit wenn du den Fahrstuhl verlässt ?”
Doppelpass Förderung
Das Performancekollektiv Turbo Pascal entert das Theater Freiburg! Gefördert im Fonds DOPPELPASS der Kulturstiftung des Bundes werden das Stadttheater in Freiburg und Turbo Pascal Partner für zwei Jahre.
Gefördert im Fonds Doppelpass der:

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