Turbo Pascal ist ein Theaterkollektiv, das sich 2004 in Hildesheim gründete und seitdem Theaterstücke, Performances, Videoistallationen und begehbare Stücke im öffentlichen Raum entwickelt.
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George-Tabori-Förderpreis

Wir freuen uns sehr über den George-Tabori-Förderpreis.

Aus der Jurybegründung: Turbo Pascal „kreieren moderierte theatrale Publikumsexperimente, verschieben die Perspektiven der Wahrnehmung und führen die Zuschauer*innen durch verschiedene […] Vorstellungswelten. Dementsprechend steht das Um- und Andersdenken stetig zur Disposition […]. Daraus entstehen mutige Performances, mit enormer Sogwirkung für die Zuschauer*innen.“

Die Laudatio auf die Preisträger*innen hielt die frühere Intendantin des Theaters Freiburg und derzeitige Dramaturgin der Ruhrtriennale Barbara Mundel.

Nominiert für den Förderpreis waren außerdem die Stuttgarter Physical Theatre Kompanie »backsteinhaus produktion« und der transkulturelle Aktionsraum »Migrantpolitan« aus Hamburg.

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ZUSATZVORSTELLUNG: GALA GLOBAL – EINE WELTBÜRGER*INNENSUCHE

Die GALA GLOBAL feiert die Weltbürgerschaft –  verschiedene Weltbürger*innen, die Turbo Pascal zuvor in Berlin begegnet sind, werden in einer Limousine vorgefahren und betreten den roten Teppich. Wer ist es – sind es Easy-Jetsetter*innen, weltgewandte Berliner*innen, Geflüchtete, Globalisierungsgewinner*innen oder Aktivist*innen? Und verstehen die Weltbürgerinnen und -bürger alle das Gleiche darunter? Der Vorplatz des Deutschen Theaters wird zur Arena für Status- und Repräsentationsspiele, für gemischte Weltbürger*innengefühle und für unterschiedliche Haltungen zur Welt, zur Nation, zur Stadt.

Letzte Vorstellungen: 4.Juni, 19:00 Uhr, Deutsches Theater Berlin

Tickets und weitere Informationen

Eine Inszenierung von Turbo Pascal und dem Deutschen Theater Berlin

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Böse Häuser beim Stückemarkt des Theatertreffens

Denke in der kommenden Stunde durch und durch egoistisch. Oder konservativ. Denke auch intensiv über deine Vergänglichkeit nach. Glaube an deine Überlegenheit gegenüber anderen, auch gegenüber Tieren. Lehne dich dabei auf deinem Stuhl weit nach vorne. Sage dir immer wieder: Alles ist eine Frage der Perspektive. In BÖSE HÄUSER veranstaltet Turbo Pascal Gedankenexperimente mit sich selbst und dem Publikum: Es sind Experimente im Um- und Andersdenken, im Überprüfen und Einstürzen eigener Gedankengebäude, im Verstärken von ideologischen Glaubenssätzen, im Betreten und Verlassen anderer – möglicherweise böser – Vorstellungswelten.

Stückemarkt Theatertreffen 06. 05.2018 17:30 + 21:00, Berliner Festspiele
Autorinnengespräch 06.05.2018 22:30, Berliner Festspiele Kassenhalle
Workshop mit Turbo Pascal 11.05.2018 10:00

Tickets und weitere Informationen

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Das „lebendige Archiv für Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben“ zu Gast im Museum für Stadtgeschichte Freiburg

Die Weltgeschichte ist eine Geschichte von Ein- und Auswanderungen, von Flucht, Aufbruch, Sehnsucht und Ankunft. Wir stellen uns die Frage, wie Stadtgeschichte als Migrationsgeschichte erzählt werden kann. Wo fängt unsere eigene Migrationsgeschichte an? So unterschiedlich die Gründe, warum sich die Menschen in Bewegung setzen, so unterschiedlich sind ihre Geschichten. 2015 startete das Archiv als Stadtraumprojekt „Völkerwanderung“ in Kooperation mit dem Theater Freiburg. Im Rahmen der Ausstellung „Freiburg sammelt. Erinnerungen für morgen“ von März bis September 2018 macht das theatrale Langzeitprojekt Station im Museum für Stadtgeschichte Freiburg, sammelt weitere Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben und öffnet das Archiv in performativen Aufführungen für die Stadtgesellschaft.

Projekt von Turbo Pascal / Element 3 Freiburg in Kooperation mit dem Museum für Stadtgeschichte Freiburg, gefördert im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes

Termine:
Sammlung Migrationsgeschichten: 17.3., 24.3., 7.4., 14.4., 21.4., 28.4., 5.5., 19.5., 26.5., jeweils zwischen 12-16 Uhr

Projektwoche 28.5. bis 2.6. mit Abschlussperformance am 3.6.2018, 15 Uhr, Münsterplatz Freiburg

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“Man muss sie herstellen, aber man darf nicht genau wissen, wie.”

Unser Selbstgespräch über AUGENHÖHE im Theater mit Jugendlichen ist im Buch “Partizipation als Programm. Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche” nachzulesen.

Weitere Infos hier

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